Aktivitäten bis zum Jahresende

Liebe Mitglieder*innen und Personen, welche es werden möchten,

anbei ein paar Informationen, die Aktivitäten des Kaninchenzuchtvereins betreffend.

Samstag, 30. November 2019, Weihnachtsmarkt in Heinebach auf dem Hof Frankfurt (Nürnberger Straße 35, 36211 Alheim).
Für Freitag werden einige starke Männer und natürlich auch Frauen benötigt, welche beim Aufstellen der Buden helfen. Am besagten Samstag, werden wieder so viele Helfer*innen wie möglich benötigt um die hungrigen Besucher mit leckerer Bratwurst vom Grill zu versorgen. Treffen am Samstag ist 10:30 Uhr zum Dekorieren und Vorbereiten der Verkaufsstände oder ab 14:30 Uhr zum Grillen und Verkaufen der Brat- und Currywurst.
Alle Helfer*innen melden sich bitte bis zum 26. November 2019 beim ersten Vorsitzenden.

Sonntag, 8. Dezember 2019, Monatsversammlung mit Tierbesprechung im Vereinsheim des K41 Heinebach. Jedes Mitglied ist herzlich eingeladen ein Tier zur gemeinsamen Tierbesprechung mitzubringen.

Samstag, 14. Dezember 2019, Busfahrt zur Bundes Kaninchenschau in Karlsruhe. Die Abfahrt in Heinebach wird gegen 5:00 Uhr erfolgen, die Rückkehr ist für etwa 17:00 Uhr angedacht.
Weitere Informationen und Anmeldung bitte über den ersten Vorsitzenden.

Für die kommende Adventszeit wünscht der Vorstand allen Mitglieder*innen alles Gute und eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Große Vielfalt und hohe Auszeichnungen anlässlich der 49. Heinebacher Fuldatalschau

Züchter präsentieren erfolgreich Kaninchen unterschiedlicher Rassen und Farbenschläge


Züchter beim Fachgespräch zwischen den Ausstellungskäfigen
31 Züchter*innen, aus den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder, präsentierten am letzten Oktober Wochenende 174 Kaninchen aus 26 unterschiedlichen Rassen und Farbenschlägen. Anlass war die traditionsreiche Fuldatalschau des Heinebacher Kaninchenzuchtvereins, welche seit 1964 bereits zum 49. mal durchgeführt wurde.

Während der Siegerehrung, am Sonntag Nachmittag, erinnerte Harald Ernst, Vorsitzender des Kreisverbandes, an die Anfänge der Fuldatalschau. Es sei immer eine „kleine Kirmes“ gewesen, wenn die Heinebacher Kaninchenzüchter zur Ausstellung – damals noch im Niederellenbacher Gasthaus Semmler - eingeladen haben. Eine besondere Bedeutung habe die Fuldatalschau, berichtete Ernst weiter, denn sie läutet den Beginn der vielen, nun folgenden Alttierbewertungen ein.
Ins Leben gerufen wurde die Fuldatalschau als reiner Vereinswettbewerb, die ausstellenden Züchter*innen stellten die „Leistung“ ihrer Tiere in den Dienst des jeweiligen Vereins. Auch heute existiert dieser Wettstreit zwischen den verschiedenen Vereinen und Gruppen noch. Beim Einsetzten der Tiere, am Freitag Abend, hatten die  jeweiligen Verantwortlichen Gelegenheit, zwanzig Tiere zu benennen, welche für Sie in die Wertung eingehen sollen. Konnten in den Anfängen der Fuldatalschau nur Einzeltiere ausgestellt werden, so hat als Neuerung der letzten Jahre die Bewertung von Zuchtgruppen auch hier Einzug gehalten um die Attraktivität der Ausstellung für die Züchter*innen auch weiterhin zu gewährleisten.

Am Samstag Morgen stand die Bewertung der Rassekaninchen an. Hierzu begutachteten die - von Nah und Fern angereisten - Preisrichter die ausgestellten Tiere. Einige Kriterien der Bewertung sind für alle ausgestellten Tiere gleich, wie z.B. ob das Gewicht im Rahmen der akzeptierten Grenzen liegt oder der Pflegezustand des Kaninchens. Je nach Rasse bzw. Farbenschlag wird weiterhin auf unterschiedliche Merkmale wert gelegt – Auskunft hierüber gibt der Standard des Zentralverband Deutscher Rassekaninchenzüchter (ZDRK). Mal gibt die Länge der Ohren oder die Beschaffenheit des Fells den entscheidenden Ausschlag, dass ein Tier die beste Beurteilung – vorzüglich – erringt.


Die erfolgreichen Sieger der 49. Fuldatalschau zusammen mit den Ehrengästen – Fritz Aschenbrenner (Ortsvorsteher der Gemeinde Heinebach, 1.v.r.), Heinz Schlegel (in Vertretung für den Landrat, 6.v.r.), Harald Ernst (Kreisverbandsvorsitzender, 7.v.r) – und dem ersten Vorsitzenden Gerd Becker (8.v.r.).
Die besten Tiere bzw. deren Züchter wurden während der Eröffnung am Sonntag Nachmittag – im Beisein einiger Ehrengäste – mit Preisen ausgezeichnet. Der Ortsvorsteher, Fritz Aschenbrenner und Heinz Schlegel in Vertretung für den Landrat anwesend, halfen dem ersten Vorsitzenden Gerd Becker und dem Vorsitzenden des Kreisverbandes der Kaninchenzüchter, Harald Ernst, bei der Pokalübergabe. Ausgezeichnet wurden: Lena Bernicke vom K105 Homberg als beste Jungzüchterin mit der Rasse Satin thüringerfarbig und 385,0 Punkten. Den besten Rammler der Ausstellung, ein Kaninchen der Rasse Blaue Wiener, stellte Rolf Soldan vom K111 Weiterode aus. Das Tier errang 97,5 von 100 möglichen Punkten. Punktgleich lag die beste Häsin, ein Alaska von Klaus Riemann vom K41 Heinebach.
Werden von einer Rasse mehr als 20 Tiere ausgestellt, so darf ein „Sieger“ ausgespielt werden. Diese Bedingung war mit 32 ausgestellten Alaska erfüllt. Den Titel errang ein Tier vom Heinebacher Markus Reimold mit ebenfalls 97,5 Punkten.
Die Vereins-/Gruppenwertung gewann der K62 Obersuhl mit 1930,5 Punkten vor dem Alaska und Havanna Club Kurhessen mit 1295,5 Punkten. Platz drei belegten die Heinebacher Gastgeber mit 1290,0 Punkten.

Der Kaninchenverein K41 Heinebach und Umgebung e.V. bedankt sich bei allen Helfer*innen und Züchter*innen, welche die reibungslose Durchführung der Ausstellung erst ermöglicht haben. Besonderer Dank gilt weiterhin den großzügigen Spendern aus Politik und Wirtschaft.

Gerd Becker erhält goldenes Ehrenzeichen des ZDRK

Vor wenigen Tagen wurde unser erster Vorsitzender, Gerd Becker, bei der Bundestagung des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter (ZDRK) in Schöneck im Vogtland mit dem goldenem Ehrenzeichen des ZDRK ausgezeichnet.

Der ZDRK-Präsident Bernd Graf (links) und der ZDRK-Jugendleiter Hans-Dieter
Funk überreichten Gerd Becker das goldene Ehrenabzeichen für die Jugendarbeit.
Im Jahr 1965 trat er unserem Verein bei und ist ihm und seinen Lohkaninchen seit dem als aktiver Züchter erhalten geblieben. Seit 1995 ist er erster Vorsitzender in unserem Verein und seit 2005 ebenfalls Jugendleiter des Kreisverband Hersfeld-Rotenburg. Außerdem ist er Vorsitzender im Loh- und Weißgrannen-Club Kurhessen.
Sein Engagement für die Kaninchenzucht ist weiterhin ungebrochen. Neben den vielen Ausstellungen, an denen Gerd Becker mitgeholfen hat - von der Vereins- bis zur Bundesebene - und denen die er als Ausstellungsleiter selbst organisiert hat sind besonders die beiden Landesverbands Jugendtreffen zu erwähnen, welche er im Kreisverband Hersfeld-Rotenburg ausrichtete. 2016 würde er in Würdigung seiner Dienste um die Rassekaninchenzucht und speziell für seinen Einsatz anlässlich der Bundes-Kaninchenschau in den Messehallen Kassel zum kurhessischen Meister der Kaninchenzucht ernannt. Die erneute hohe Auszeichnung - mit dem goldenen Ehrenzeichen des ZDRK - erfolgte für Beckers Einsatz in der Jugendarbeit.

"Zur Zeit macht es richtig Spaß“

Vorstand der Heinebacher Kaninchenzüchter im Amt bestätigt


Bei der Jahreshauptversammlung des Kaninchenzuchtvereins K41 Heinebach und Umgebung e.V. standen turnusmäßig Neuwahlen an. Außerdem wurden die Termine für das kommende Zuchtjahr bekannt gegeben und die Vereinsmeister geehrt, bevor man zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen überging.

Der erste Vorsitzende, Gerd Becker, eröffnete die Versammlung und begrüßte alle, die seiner Einladung gefolgt waren. In Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen. Bevor die Jahreshauptversammlung jedoch so richtig Fahrt aufnahm, stimmte man positiv über die Aufnahme zweier Neumitglieder ab.
Gruppenfoto des neuen Vorstand zusammen mit den Vereinsmeistern.
Es folgten die üblichen Protokolle und Berichte über das vergangene Zuchtjahr. Markus Reimold berichtete erfreut, dass die Nachzucht im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sei – er habe über 300 Jungtiere ins Zuchtbuch eingetragen. Der Zuchtwart Klaus Riemann lobte die gute Beteiligung an vielen Ausstellungen, bemängelte jedoch, dass der Zuchterfolg leicht rückläufig sei – daran ließe sich aber in diesem Jahr arbeiten. Die Vereinskasse weist trotz der vielen großen Investitionen des letzten Jahres immer noch ein erfreuliches Plus auf. Alles in Allem, so betonter der erste Vorsitzende, sei der Verein zur Zeit wohl auf und es mache richtig Spaß ihn zu führen.
Die anschließenden Neuwahlen verliefen problemlos und ohne jegliche Überraschung. Der gesamte Vorstand, mit Ausnahme des Schriftführers, wurde wiedergewählt. Karl-Heinz Becker legte, wie vor einem Jahr bereits angekündigt, aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt nieder. Als sein Nachfolger wurde Bernd Putsche gewählt.

Bevor es an die Prämierung der Vereinsmeister ging, bedankte sich der Vorstand bei seinem ausscheidendem Schriftführer für die langjährige Mitarbeit und Treue. Als kleines Zeichen der Anerkennung wurde ein Präsentkorb überreicht. Als der erste Vorsitzende dann endlich mit der Verleihung der Vereinsmeistertitel begann, staunten die Anwesenden nicht schlecht. Zum einen hatten sich seit langem mal wieder neun Züchterinnen und Züchter für den Titel qualifiziert. Des Weiteren lagen alle Ergebnisse sehr dicht zusammen, der Abstand betrug jedes mal nur einen halben Punkt. Jedoch die größte Überraschung dürfte gewesen sein, dass die Plätze eins bis drei und der Jugendvereinsmeister alle auf die Rasse Alaska vergeben wurden. Vereinsmeister 2018 wurde mit 775,0 Punkten Klaus Riemann vor Erhard Roppel (774,5 Punkt) und Markus Reimold (774,0 Punkte). Der Titel Jugendvereinsmeister ging an Leon Reimold.

Jahreshauptversammlung 2019

Am Sonntag, den 24. Februar 2019 findet um 14:00 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Alle Vereinsmitglieder sind hierzu recht herzlich eingeladen.

Alaska-Züchter räumen ab

Starke Beteiligung bei der 48. Fuldatalschau


Akribisch bei der Arbeit, am Samstagmorgen bewerteten die vier
engagierten Preisrichter die 272 ausgestellten Tiere.
Die 48. Fuldatalschau des Kaninchenzuchtvereins K41 Heinebach kann als voller Erfolg gewertet werden. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist es dem ersten Vorsitzenden und Ausstellungsleiter Gerd Becker gelungen die Anzahl der ausgestellten Tiere fast zu verdoppeln. So konnten interessierte Gäste und Fachbesucher, am letzten Wochenende im Oktober, 272 Kaninchen aus 21 unterschiedlichen Rassen und  Farbenschlägen begutachten. Die vier engagierten Preisrichter bewerteten am Samstag morgen die Tiere der 47 Züchter*innen, welche nicht nur aus dem Kreisgebiet kamen sondern auch aus den benachbarten Landkreisen Fulda und Schwalm-Eder. Sogar einige Zuchtfreunde aus Thüringen stellten in Heinebach aus.

Die Besonderheit der seit 1964 ausgetragen Fuldatalschau ist, dass die ausstellenden Züchter*innen nicht im Alleingang um die Preise kämpfen, sondern ihre besten Tiere zusammen mit Vereinskolleg*innen oder Clubfreund*innen als Gruppe melden. Eine Gruppe besteht bei Altzüchtern aus 20, vor der Bewertung benannten, Tieren. Gruppen von Jungzüchter*innen müssen nur 12 Tiere vorab benennen. Eine seit diesem Jahr umgesetzte Änderung ist, dass die ausgestellten Tiere nicht mehr nur als Einzeltiere sondern - wie auf Alttierausstellungen üblich - auch in Sammlungen gemeldet werden können. Des Weiteren wurde aus der einst strickten Vereinswertung eine Gruppenwertung, so ist es seit diesem Jahr möglich dass auch Clubs oder kleinere Kreisverbände ihre 20 besten Tiere zusammen ausstellen. So gewann der, erstmals an der Ausstellung teilnehmende, Alaska und Havanna Club Kurhessen souverän den ersten Platz der Gruppenwertung mit 1930,5 Punkten. Gefolgt vom Gastgeberverein, dem K41 Heinebach, mit 1928 Punkten und dem K111 Weiterode mit 1926 Punkten.

Die erfolgreichen Züchter*innen und Jungzüchter*innen nach der Siegerehrung rund um den 1. Vorsitzenden Gerd Becker (6.v.r.) sowie die erschienenen Ehrengäste Georg Lüdtke (Bürgermeister der Gemeinde Alheim; 4.v.r.) und Heinz Schlegel (in Vertretung für den Landrat; 3.v.r.).

Das beste Tier der Ausstellung, ein von Erhard Roppel vom K9 Bebra ausgestellter Alaska Rammler, erreichte 98 von 100 möglichen Punkten. Die beste Sammlung, eine Auswahl von vier Tieren, stellte der heinebacher Züchter Markus Reimold aus. Seine vier Alaska erreichten die sagenhafte Punktzahl von 388. Die punktgleichen Ränge zwei bis fünf und mit 387 Punkten nur dicht dahinter belegen die Züchter: Hans-Joachim Gäbler (K41 Heinebach) mit Kleinsilber havannafarbig, Sudjit Soldan (K111 Weiterode) mit Lohkaninchen schwarz, Michael Höhl (K60 Kleinenglis) mit Farbenzwerge wildfarben und erneut Erhard Roppel (K9 Bebra) mit Alaska. Bei den Jungzüchtern stellte Lena Bernicke vom K105 Homberg die beste Sammlung, ihre Satin thüringerfarbig errangen 385 Punkte. Mit je 384 Punkten folgen auf den Plätzen zwei und drei die Zwergwidder thüringerfarbig von Dana Holstein vom K111 Weiterode und die Alaska vom heinebacher Leon Reimold. Weitere Preisträger bei den Jungzüchtern sind Elias Apel (K97 Ronshausen) mit Zwerg-Rexe castorfarbig, Sean-Connor Hertnagel (K8 Heringen) mit Rote Neuseeländer und Emmely Weppler (K97 Ronshausen) mit Farbenzwerge lohfarbig schwarz. Die beste Häsin der Jungzüchter ist ein Farbenzwerg weißgrannenfarbig schwarz von Marius Ernst (K97 Ronshausen). Denn besten Rammler der Jungzüchter stellte Dana Holstein vom K111 Weiterode aus.

Fuldatalschau 2018

Wir laden alle Jungzüchter*innen und Züchter*innen, sowie sämtliche interessierten Mitbürger*innen herzlichst zur
48. Fuldatalschau
nach Heinebach ein.

Die Aussteller*innen aus den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Fulda sowie einige Gäste aus Thüringen präsentieren insgesamt 270 Tiere aus 21 unterschiedlichen Rassen. Die Anwesenden Kaninchenzüchter*innen stehen ihn gern Rede und Antwort und freuen sich, ihnen ihr Hobby vorstellen zu dürfen.

Sind sie neugierig geworden, dann besuchen sie uns doch am Samstag, den 27. Oktober 2018 von 15 bis 19 Uhr oder am Sonntag, den 28. Oktober 2018, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. Für ihr leibliches Wohl ist an beiden Tagen gesorgt. Der Eintritt ist selbstverständlich Kostenlos.

Die Mitglieder*innen des K41 Heinebach und Umgebung e.V. freuen sich auf ihren Besuch!