Gerd Becker erhält goldenes Ehrenzeichen des ZDRK

Vor wenigen Tagen wurde unser erster Vorsitzender, Gerd Becker, bei der Bundestagung des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter (ZDRK) in Schöneck im Vogtland mit dem goldenem Ehrenzeichen des ZDRK ausgezeichnet.

Der ZDRK-Präsident Bernd Graf (links) und der ZDRK-Jugendleiter Hans-Dieter
Funk überreichten Gerd Becker das goldene Ehrenabzeichen für die Jugendarbeit.
Im Jahr 1965 trat er unserem Verein bei und ist ihm und seinen Lohkaninchen seit dem als aktiver Züchter erhalten geblieben. Seit 1995 ist er erster Vorsitzender in unserem Verein und seit 2005 ebenfalls Jugendleiter des Kreisverband Hersfeld-Rotenburg. Außerdem ist er Vorsitzender im Loh- und Weißgrannen-Club Kurhessen.
Sein Engagement für die Kaninchenzucht ist weiterhin ungebrochen. Neben den vielen Ausstellungen, an denen Gerd Becker mitgeholfen hat - von der Vereins- bis zur Bundesebene - und denen die er als Ausstellungsleiter selbst organisiert hat sind besonders die beiden Landesverbands Jugendtreffen zu erwähnen, welche er im Kreisverband Hersfeld-Rotenburg ausrichtete. 2016 würde er in Würdigung seiner Dienste um die Rassekaninchenzucht und speziell für seinen Einsatz anlässlich der Bundes-Kaninchenschau in den Messehallen Kassel zum kurhessischen Meister der Kaninchenzucht ernannt. Die erneute hohe Auszeichnung - mit dem goldenen Ehrenzeichen des ZDRK - erfolgte für Beckers Einsatz in der Jugendarbeit.

"Zur Zeit macht es richtig Spaß“

Vorstand der Heinebacher Kaninchenzüchter im Amt bestätigt


Bei der Jahreshauptversammlung des Kaninchenzuchtvereins K41 Heinebach und Umgebung e.V. standen turnusmäßig Neuwahlen an. Außerdem wurden die Termine für das kommende Zuchtjahr bekannt gegeben und die Vereinsmeister geehrt, bevor man zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen überging.

Der erste Vorsitzende, Gerd Becker, eröffnete die Versammlung und begrüßte alle, die seiner Einladung gefolgt waren. In Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen. Bevor die Jahreshauptversammlung jedoch so richtig Fahrt aufnahm, stimmte man positiv über die Aufnahme zweier Neumitglieder ab.
Gruppenfoto des neuen Vorstand zusammen mit den Vereinsmeistern.
Es folgten die üblichen Protokolle und Berichte über das vergangene Zuchtjahr. Markus Reimold berichtete erfreut, dass die Nachzucht im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sei – er habe über 300 Jungtiere ins Zuchtbuch eingetragen. Der Zuchtwart Klaus Riemann lobte die gute Beteiligung an vielen Ausstellungen, bemängelte jedoch, dass der Zuchterfolg leicht rückläufig sei – daran ließe sich aber in diesem Jahr arbeiten. Die Vereinskasse weist trotz der vielen großen Investitionen des letzten Jahres immer noch ein erfreuliches Plus auf. Alles in Allem, so betonter der erste Vorsitzende, sei der Verein zur Zeit wohl auf und es mache richtig Spaß ihn zu führen.
Die anschließenden Neuwahlen verliefen problemlos und ohne jegliche Überraschung. Der gesamte Vorstand, mit Ausnahme des Schriftführers, wurde wiedergewählt. Karl-Heinz Becker legte, wie vor einem Jahr bereits angekündigt, aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt nieder. Als sein Nachfolger wurde Bernd Putsche gewählt.

Bevor es an die Prämierung der Vereinsmeister ging, bedankte sich der Vorstand bei seinem ausscheidendem Schriftführer für die langjährige Mitarbeit und Treue. Als kleines Zeichen der Anerkennung wurde ein Präsentkorb überreicht. Als der erste Vorsitzende dann endlich mit der Verleihung der Vereinsmeistertitel begann, staunten die Anwesenden nicht schlecht. Zum einen hatten sich seit langem mal wieder neun Züchterinnen und Züchter für den Titel qualifiziert. Des Weiteren lagen alle Ergebnisse sehr dicht zusammen, der Abstand betrug jedes mal nur einen halben Punkt. Jedoch die größte Überraschung dürfte gewesen sein, dass die Plätze eins bis drei und der Jugendvereinsmeister alle auf die Rasse Alaska vergeben wurden. Vereinsmeister 2018 wurde mit 775,0 Punkten Klaus Riemann vor Erhard Roppel (774,5 Punkt) und Markus Reimold (774,0 Punkte). Der Titel Jugendvereinsmeister ging an Leon Reimold.

Jahreshauptversammlung 2019

Am Sonntag, den 24. Februar 2019 findet um 14:00 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Alle Vereinsmitglieder sind hierzu recht herzlich eingeladen.

Alaska-Züchter räumen ab

Starke Beteiligung bei der 48. Fuldatalschau


Akribisch bei der Arbeit, am Samstagmorgen bewerteten die vier
engagierten Preisrichter die 272 ausgestellten Tiere.
Die 48. Fuldatalschau des Kaninchenzuchtvereins K41 Heinebach kann als voller Erfolg gewertet werden. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist es dem ersten Vorsitzenden und Ausstellungsleiter Gerd Becker gelungen die Anzahl der ausgestellten Tiere fast zu verdoppeln. So konnten interessierte Gäste und Fachbesucher, am letzten Wochenende im Oktober, 272 Kaninchen aus 21 unterschiedlichen Rassen und  Farbenschlägen begutachten. Die vier engagierten Preisrichter bewerteten am Samstag morgen die Tiere der 47 Züchter*innen, welche nicht nur aus dem Kreisgebiet kamen sondern auch aus den benachbarten Landkreisen Fulda und Schwalm-Eder. Sogar einige Zuchtfreunde aus Thüringen stellten in Heinebach aus.

Die Besonderheit der seit 1964 ausgetragen Fuldatalschau ist, dass die ausstellenden Züchter*innen nicht im Alleingang um die Preise kämpfen, sondern ihre besten Tiere zusammen mit Vereinskolleg*innen oder Clubfreund*innen als Gruppe melden. Eine Gruppe besteht bei Altzüchtern aus 20, vor der Bewertung benannten, Tieren. Gruppen von Jungzüchter*innen müssen nur 12 Tiere vorab benennen. Eine seit diesem Jahr umgesetzte Änderung ist, dass die ausgestellten Tiere nicht mehr nur als Einzeltiere sondern - wie auf Alttierausstellungen üblich - auch in Sammlungen gemeldet werden können. Des Weiteren wurde aus der einst strickten Vereinswertung eine Gruppenwertung, so ist es seit diesem Jahr möglich dass auch Clubs oder kleinere Kreisverbände ihre 20 besten Tiere zusammen ausstellen. So gewann der, erstmals an der Ausstellung teilnehmende, Alaska und Havanna Club Kurhessen souverän den ersten Platz der Gruppenwertung mit 1930,5 Punkten. Gefolgt vom Gastgeberverein, dem K41 Heinebach, mit 1928 Punkten und dem K111 Weiterode mit 1926 Punkten.

Die erfolgreichen Züchter*innen und Jungzüchter*innen nach der Siegerehrung rund um den 1. Vorsitzenden Gerd Becker (6.v.r.) sowie die erschienenen Ehrengäste Georg Lüdtke (Bürgermeister der Gemeinde Alheim; 4.v.r.) und Heinz Schlegel (in Vertretung für den Landrat; 3.v.r.).

Das beste Tier der Ausstellung, ein von Erhard Roppel vom K9 Bebra ausgestellter Alaska Rammler, erreichte 98 von 100 möglichen Punkten. Die beste Sammlung, eine Auswahl von vier Tieren, stellte der heinebacher Züchter Markus Reimold aus. Seine vier Alaska erreichten die sagenhafte Punktzahl von 388. Die punktgleichen Ränge zwei bis fünf und mit 387 Punkten nur dicht dahinter belegen die Züchter: Hans-Joachim Gäbler (K41 Heinebach) mit Kleinsilber havannafarbig, Sudjit Soldan (K111 Weiterode) mit Lohkaninchen schwarz, Michael Höhl (K60 Kleinenglis) mit Farbenzwerge wildfarben und erneut Erhard Roppel (K9 Bebra) mit Alaska. Bei den Jungzüchtern stellte Lena Bernicke vom K105 Homberg die beste Sammlung, ihre Satin thüringerfarbig errangen 385 Punkte. Mit je 384 Punkten folgen auf den Plätzen zwei und drei die Zwergwidder thüringerfarbig von Dana Holstein vom K111 Weiterode und die Alaska vom heinebacher Leon Reimold. Weitere Preisträger bei den Jungzüchtern sind Elias Apel (K97 Ronshausen) mit Zwerg-Rexe castorfarbig, Sean-Connor Hertnagel (K8 Heringen) mit Rote Neuseeländer und Emmely Weppler (K97 Ronshausen) mit Farbenzwerge lohfarbig schwarz. Die beste Häsin der Jungzüchter ist ein Farbenzwerg weißgrannenfarbig schwarz von Marius Ernst (K97 Ronshausen). Denn besten Rammler der Jungzüchter stellte Dana Holstein vom K111 Weiterode aus.

Fuldatalschau 2018

Wir laden alle Jungzüchter*innen und Züchter*innen, sowie sämtliche interessierten Mitbürger*innen herzlichst zur
48. Fuldatalschau
nach Heinebach ein.

Die Aussteller*innen aus den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Fulda sowie einige Gäste aus Thüringen präsentieren insgesamt 270 Tiere aus 21 unterschiedlichen Rassen. Die Anwesenden Kaninchenzüchter*innen stehen ihn gern Rede und Antwort und freuen sich, ihnen ihr Hobby vorstellen zu dürfen.

Sind sie neugierig geworden, dann besuchen sie uns doch am Samstag, den 27. Oktober 2018 von 15 bis 19 Uhr oder am Sonntag, den 28. Oktober 2018, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. Für ihr leibliches Wohl ist an beiden Tagen gesorgt. Der Eintritt ist selbstverständlich Kostenlos.

Die Mitglieder*innen des K41 Heinebach und Umgebung e.V. freuen sich auf ihren Besuch!

Ein gelungenes Wochenende

Interessierte Züchter und Besucher zwischen den Tieren.

Jungtierausstellung


Am Wochenende vom 18. und 19. August 2018 stand Heinebach ganz im Zeichen der Kaninchen. Der hiesige Kaninchenzuchtverein hatte zur jährlichen Jungtierausstellung auf das Vereinsgelände eingeladen.
Die Züchterinnen, Züchter und Jungzüchter des K41 Heinebach präsentierten den zahlreich erschienenen Gästen ihre eigens gezüchteten Jungtiere. Die 108 Ausgestellten Tiere aus elf unterschiedlichen Rassen bzw. Farbenschlägen errangen durchgehen das Prädikat "sehr gut".
Die beste Sammlung - eine Auswahl von vier Tieren - stellte Klaus Riemann, seine Kaninchen der Rasse Alaska wurden mit 32/27 also dreimal 8/7 und einmal 8/6 bewertet. Mit nur einem (Hilfs-)Punkt unterschied, also einer Sammlungspunktzahl von 32/26, folgt Karl-Heinz Becker mit seinen schwarzen Kleinsilber Kaninchen. Die Plätze drei bis fünf fallen auf die punktgleichen Sammlungen von Erwin Pfeiffer mit Satin-Elfenbein, Bernd Arnhardt mit Marburger Feh und Hans-Joachim Gäbler mit Kleinsilber havannafarbig - alle mit 32/25 Punkten.
Die Ausgezeichneten Züchterinnen und Züchter
Weitere Preise errangen die folgenden Züchter mit den entsprechenden Rassen: Markus Reimold mit Alaska, Gisela Blum mit Lohkaninchen schwarz, Bernd Putsche mit Thüringer Kaninchen, Karl-Heinz Becker mit Deutsche Großsilber schwarz, Engelhard Aschenbrenner mit Helle Großsilber.

Der einzige Jungzüchter, der auf der diesjährigen Jungtierschau ausstellte, war Leon Reimold. Mit seinen zwei Sammlungen der Rasse Alaska gewann er den ersten Preis der Jungzüchter. Mit Gesamtergebnissen von 32/23 und 32/20 - beide "sehr gut" - kann er durchaus mit den erfahrenen Altzüchtern mithalten.

Der Kreisverbandsvorsitzende Harald Ernst nutzte die Gelegenheit der Siegerehrung um den Vereinsmitgliedern Claudia Gonnermann und Bernd Arnhardt die Goldene-Ehrennadel des Landesverband der Kaninchenzüchter für 40-jährige Mitgliedschaft zu überreichen.

Hintergrundwissen: Jungtierbewertung

Das grundlegende Ziel eines jeden Rassekaninchenzüchters ist, dass die gezüchteten Tiere denen im Standard formulierten Zuchtzielen möglichst nahe kommen. Die, seiner Meinung nach, schönsten Tiere schickt der Züchter dann zu Ausstellungen um diese dort von geschulten Preisrichtern bewerten zu lassen. Als Preisrichter fungieren erfahrene Züchter, die nach einer drei bis vier jährigen mehrstufigen Ausbildung vom Anwärter, über den Posten des Hilfspreisrichter bis hin zum Preisrichter in Theorie und Praxis ausgebildet wurden und dadurch in der Lage sind, die Rassekaninchen zu beurteilen.

Als Jungtier gelten Tiere zwischen dem dritten und achten Lebensmonat. Die Bewertung von Jungtieren erfolgt mit sogenannten Wertungsnoten ("sehr gut", "gut", "befriedigend" und "nicht befriedigend") und Hilfspunkten ("+", "ø", "-"), sie stellen nur eine Momentaufnahme des Entwicklungsstandes dar, da sich das Tier noch entwickelt und dabei verändern kann. Positive und negative Hilfspunkte werden miteinander verrechnet.

Hilfspunkte Prädikat Bemerkung
8/7 sehr gut sehr gut in allen sieben Positionen
8/6 sehr gut vier bis sechs positive Bemerkungen
8/5 sehr gut drei positive Bemerkungen
8/4 sehr gut zwei positive Bemerkungen
8/3 sehr gut eine positive Bemerkung
6/2 gut sowohl eine positive wie auch eine negative Bemerkung
6/1 gut eine negative Bemerkung
6/0 gut zwei negative Bemerkungen

befriedigend drei und mehr negative Bemerkungen

nicht befriedigend schwerer Fehler

 

Die Züchterinnen und Züchter in geselliger Runde

Vereinsabend


Samstag Abend, während der diesjährigen Jungtierausstellung - schon fast zur Tradition geworden - versammelten sich die Züchterinnen und Züchter des Kaninchenzuchtverein K41 Heinebach und Umgebung e.V. zum gemeinsamen Beisammensein.
Bei kühlen Getränken und Leckereien vom Grill genoss man den lauen Sommerabend. In der geselligen Runde sprach man über viele interessante Themen und natürlich auch über das gemeinsame Hobby - die Kaninchenzucht.

Eine Wiederholung, anlässlich der Jungtierausstellung 2019, ist zwar aktuell noch nicht geplant, aber höchst wahrscheinlich.

Jungtierausstellung beim K41

Am kommenden Wochenende, dem 18. und 19. August 2018, findet die jährliche Jungtierausstellung beim K41 Heinebach statt. Interessierte Besucher können die Kaninchenschau am Samstag in der Zeit von 14 bis 19 Uhr oder am Sonntag von 10 bis 17 Uhr besuchen. Bei einem kühlen Getränk oder Kaffee und Kuchen kann man einfach nur auf dem Vereinsgelände verweilen oder sich mit den vielen engagierten Zuchterinnen und Züchtern austauschen.
Der heinebacher Kaninchenzuchtverein freut sich auf ihren Besuch.